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Die Kosten- und Leistungsrechnung (englisch “Controlling”) dient in erster Linie der internen Informationsbereitstellung für die kurzfristige (operative) Planung von Kosten und Erlösen sowie deren Kontrolle anhand von Plan-, Soll- und Istdaten. Dazu unterteilt man die Zahlen zunächst mal in Kostenstellen und Kostenträger:

Kostenstellen:

Eine Kostenstelle ist der Ort der Kostenentstehung und der Leistungserbringung. Er wird nach Bereichen (z.B. räumlichen, funktionalen, aufbauorganisatorischen oder verrechnungstechnischen Aspekten) gebildet. Die Kostenstelle ist ein Kostenrechnungsobjekt mit der Aufgabe, die in einem Unternehmensteil, meist einer Abteilung, angefallenen Kosten zu sammeln. Hinzu kommt eine Kostenstelle “Gemeinkosten”, auf der alle nicht einzelnen Bereichen zuordnungsbaren Kosten gesammelt werden. Die Kostenstellenrechnung ist Bestandteil des Controllings.

Auf eine Kostenstelle werden nicht nur Kosten, sondern auch Erlösen gebucht. Auf diese Weise kann man die Profitabilität einzelner Geschäftsbereiche ermitteln.

Kostenträger:

Der Kostenträger beschreibt ein Kontierungsobjekt in der Kostenrechnung, das nicht wie Kostenstellen organisatorische Strukturen abbildet, sondern Produkte oder auch Projekte. Verschiedene Arten von Ausgaben (Kosten) im Unternehmen werden auf den Kostenträger gebucht. Kostenträger können auch die vom Betrieb erbrachten Leistungen sein, also neben Waren auch Dienstleistungen. Sie haben als Kalkulationsobjekte der Kostenträgerrechnung deren Kosten zu “tragen”.

 

Veröffentlicht bzw. zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2019 - Autor: Udo Netzel

 

2 Gedanken zu „Kosten- und Leistungsrechnung

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