Bericht - Drittes LexUser-Treffen wieder ein grosser Erfolg

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FREIBURG (lugic). Am 25. Mai 2002 trafen sich in Freiburg 13 Anwender und 10 Lexware Mitarbeiter zum nunmehr 3. Lexware User-Treffen. Nachdem bei den ersten beiden Treffen in den Jahren 2000 und 2001 bereits angeregte Diskussionen stattfanden, wurden auch in diesem Jahr die konstruktiven Wünsche, Vorschläge und Ideen der Anwender kooperativ und offen von den Lexware Mitarbeitern angenommen.

Markus Reithwiesner, einer der Geschäftsführer der Lexware, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten eines Titels von Bob Dylan "The times, they are a-changing" (die Zeiten ändern sich). Diese Worte sollten noch zu einem Motto des Treffens werden! Der Softwaremarkt in diesem Marktsegment sei hart umkämpft, erklärte er. Mitbewerber müssten fusionieren, um zu überleben; andere Firmen würden ihr Portfolio erweitern und strebten nun auch noch auf diesen Markt. Auch bei Lexware seien die Strukturen neu organisiert worden, damit man die stets wachsenden Aufgaben auch in Zukunft noch bewältigen könne.

Unter der bewährten Moderation von Axel Maurer ging es in Arbeitsgruppen um die Einführung neuer Programmfeatures. In den Einzelgruppen, die durch Rainer Krome (Buchhalter), Udo Netzel (Faktura) und Karin Roemer (Lohn und Gehalt) geleitet wurden, wurde konstruktiv über die Vorschläge der Anwender diskutiert. Voraussichtlich können viele der Vorschläge in einer der nächsten Programmversionen realisiert werden.

Anschließend wurde erneut über das Thema Betatest diskutiert. Um hier auch im Sinne der Anwender eine noch bessere Prüfqualität durch die Betatester zu ermöglichen, wurden einige Wege erörtert. Lexware wird prüfen, in wie weit diese Aspekte in den nächsten Betatest integriert werden können.

Bernd Mik, Produktmanager für die Faktura-Programme, stellte danach ein neues Programm, den "Kunden-Manager" vor. Dieses Programm ist ein CRM-System (Customer Relationship Management = Kunden-Bindungs-Management). Hier kann der Anwender kundenspezifische Daten zentral erfassen bzw. verwalten, z. B. Gesprächsnotizen aus Telefonaten sowie dem Kunden zuzuordnende Daten aus anderen Anwendungen, z.B. Word-Dokumente und Excel-Tabellen. Ein weiteres Highlight ist die integrierte Schnittstelle zu Lexware Faktura plus, die es erlaubt, auch auf die dort erfassten betriebswirtschaftlichen Daten, z. B. Rechnungen zuzugreifen. Die Vorstellung der bisherigen Beta-Version machte einen guten Eindruck auf die Anwesenden. Das Programm soll im Sommer auf den Markt kommen.

Nach der Mittagspause hielt Hans-Peter Fuchs, Business Unit Manager für die Rechnungswesen-Produkte, einen Vortrag zum Thema "Quo vadis Lexware?". Er teilte die Zielgruppe in drei Untergruppen ein: Amateure, Semi-Professionelle und Professionelle. So erkenne man, welche Programme für welche Untergruppe vorgesehen sind. Mit den Anwendern wurde diskutiert, welche Programm-Features für welche Untergruppe erforderlich seien.

Einer der Schwerpunkte der Veranstaltung folgte im Anschluss: Das Team Sonderhomepage hatte eine Umfrage zum Thema "Wie gut ist die Qualität der Lexware Hotline?" durchgeführt. Udo Netzel präsentierte die Ergebnisse der Umfrage, auf die 295 Anwender zwischen Ende Februar und Ende April geantwortet hatten. Diese Ergebnisse wurden besonders interessiert von Daniel Herrmann, Geschäftsführer des Haufe Service Centers – HSC, verfolgt. Das HSC verantwortet seit zwei Jahren die Hotline der Haufe-Gruppe und somit auch die Lexware-Hotline. Er begrüßte ausdrücklich diese Initiative des Teams Sonderhomepage und bot dem Team eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft an. Herr Herrmann erhielt im Anschluss an die Präsentation die ausführlichen Ergebnisse in einem dicken Ordner.

Die Ergebnisse selbst waren für fleißige Leser der Newsgroup bzw. des Forums wenig überraschend. Für die weitere Diskussion waren die Ergebnisse der Umfrage und deren Zusammenfassung dann von hoher Bedeutung. In einer Zurufabfrage sammelte Axel Maurer mit seinem Team von Co-Moderatoren Ansätze, wie sich die Qualität der Hotline-Beratung verbessern lässt. Dabei wurde schnell klar, dass es auch außerhalb der eigentlichen Hotline Optimierungsmöglichkeiten gibt. Es herrschte Einigkeit darüber, dass die beste Hotline diejenige ist, die man nicht benötige. In diesem Sinne wurden viele Vorschläge unterbreitet, die dem Anwender im täglichen Umgang mit den Programmen unterstützen, so dass im Idealfall die Hotline gar nicht notwendig ist. Auch Wege, wie Hotline-Anfragen zielgerichteter durchgeführt werden können und wie der Anwender einfacher an benötigte Angaben kommt, wurden besprochen.

Herr Herrmann bedankte sich bei den Anwendern für diese Unterstützung und versprach, dass das HSC die Umfrage sehr ernst nehmen würde. Die erarbeiteten Ansätze zur Optimierung werden sowohl beim HSC als auch bei Lexware weiter bearbeitet und führen hoffentlich schon bald zu ersten sicht- und hörbaren Ergebnissen.

In der Schlussrunde erklärten alle Beteiligten den Erfolg des Treffens und man beschloss, sich im Frühjahr 2003 wieder, dann zum vierten Lexware User-Treffen, zusammenzufinden. Herr Fuchs schlug vor, das nächste Treffen möglichst im April durchzuführen, damit die Anregungen der Anwender mit einer höheren Wahrscheinlichkeit noch Eingang in die nächste Version finden können.

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